...und zwar nach dem Rundfunkstaatsvertrag. Zu diesem Schluß kommt Peter Widlok von der Landesmedienanstalt NRW. Er sagt dies in einem Beitrag von Report Mainz, der am Montag über den Äther ging. Nachzulesen ist das alles hier:

Was mich wundert sind drei Dinge:

Erstens: hier wird die gängige Praxis der PR-Arbeit beschrieben, wie sie täglich und überall stattfindet. Wohlgemerkt: hier ging es nicht um die Verknüpfung von Werbung und PR, lediglich um professionell aufbereitetes PR-Material. Die Entscheidung, ob und wie es verwendet wird, liegt bei den Journalisten.

Zweitens: Wie sehr sich Journalisten, die wahrscheinlich bereits selbst oft auf solches Material zugegriffen haben, öffentlich wundern können und dies jedesmal aufs neue als Skandal verkaufen.

Drittens: Wie eine Agentur seine Kunden in Bedrängnis bringen kann, wenn sie dazu dem Report Mainz (!) ein offizielles Interview gibt und Stolz ihre Clippings zeigt.