Expertenmeinungen: Wie das Web 2.0 klassische Medienmärkte verändert

IBM hat im Rahmen einer Studie und anhand von Interviews mit 70 Topmanagern von Medienunternehmen aus aller Welt die wichtigsten Unterschiede zwischen traditionellen und Neuen Medien untersucht. Mit der wichtigste Einflussfaktor für den Umbruch geht demnach vom Werbemarkt aus (u.a. bessere Erfolgskontrolle Web gegenüber beispielsweise TV), so Andreas Neus, Mitautor der Studie und Leiter des Bereichs Media & Entertainment in Europa am IBM Institute for Business Value. Laut Studie werden bei den führenden Web-2.0-Anbietern weltweit mehr als 50 Millionen Nutzer pro Tag gezählt – eine „Veränderung der Marktstruktur“. Beispiel: Gegenüber herkömmlichen Produktionskosten von bis zu 10.000 Euro pro Minute schreien die kostengünstigen nutzer-generierten Inhalte geradezu nach „kombinierten Geschäftsmodellen“, die trotzdem den Qualitätsanspruch sichern. Neus vergleicht die 2.0-Welle sogar mit der Erfindung des Buchdrucks: Auch damals hätten Skeptiker betont, dass ein gedrucktes Buch nie an die künstlerische Qualität der mit kalligraphischen Ornamenten und farbigen Illustrationen ausgeschmückten Handarbeit erreichen kann…


Ein ausführlicher Beitrag ist erschienen in der aktuellen Ausgabe des Wirtschaftsmagazins InnoVisions (Schwerpunkt: Digitale Medien) – in allen größeren Zeitschriftenläden oder online abonnierbar. Weiterführende Links, die Studie zum Download, Mailkontakt zu Herrn Neus etc. unter dem Webkey „30701“ – einzugeben rechts oben unter: http://www.innovisions-magazin.de/?Dok_ID=391&Sp=1


Berman / Abraham / Battino / Shipnuck / Neus: “Navigating the Media Divide: Innovating and Enabling New Business Models”. IBM Institute for Business Value study. 2007