Veranstaltung


Wichtiger Terminhinweis: Die unter anderem mit den "Wissenschaftsjahren" betraute Organisation "Wissenschaft im Dialog" lädt für den 23. bis 25. September 2008 zu einem "Forum Wissenschaftskommunikation" in Bremerhaven ein. Vertreter von Science Centern, Schülerlaboren und Wissenschaftseinrichtungen sowie Organisatoren von Wissenschaftsfestivals sollen Gelegenheit haben, aktuelle Strategien und Trends der Wissenschaftskommunikation auszuloten. Im Mittelpunkt des Symposiums stehen Erfahrungsberichte und Workshops zur Kommunikation von Wissenschaften auf Wissenschaftsfestivals, in Museen oder mittels Wissenschaftsshows. Wissenschaft im Dialog will mit dem Forum eine Plattform zum Informationsaustausch zwischen den an der Wissenschaftskommunikation beteiligten Einrichtungen und unterschiedlichen Zielgruppen bieten.

23.09. -- Vorporgramm und Abendempfang
24.09. -- vormittags Thema "Wissenschaftsjahre" und Projektbeispiele, nachmittags Parallelworkshops (u.a. auch zu Wissenschaftsblogs und Web 2.0)
25.09. -- Bildungsaspekte

Infos unter http://www.wissenschaft-im-dialog.de/wissenschaftskommunikation/aktuelles.html


Eine seltene Gelegenheit zum intensiven Austausch über die aktuellen Trends der PR 2.0 verspricht das EuroBlog 2008-Symposium "Social media and the future of PR: New ideas, new research, new business" vom 13. bis 15. März in Brüssel. David Weinberger, Verfasser des Cluetrain-Manifests, und micropersuasion-Blogger Steve Rubel aus den USA, Neville Hobson aus Großbritannien, Martin Oetting und Thomas Pleil aus Deutschland sowie Philippe Borremans aus Belgien sind nur einige der angekündigten Diskussionspartner. Zahlreiche Fallbeispiele und ein Panel zu Social Web als Unterrichtsmedium ergänzen das Programm. Seitens der europäischen PR-Forscherorganisation EUPRERA wollen wir gemeinsam mit Edelman als Veranstalter ein Zeichen setzen für einen doppelten Brückenschlag zwischen USA und Europa sowie zwischen Theorie und Praxis. Wer dabei sein möchte, sollte Neugier und Diskussionsfreude mitbringen sowie sich baldmöglichst unter www.euroblog2008.org anmelden. Denn es wird keine anonyme Großveranstaltung werden, sondern eine überschaubare Konferenz für alle, die den Strukturwandel der Kommunikation mitgestalten wollen. Die Teilnahme ist erschwinglich; Studierende werden sogar gesponsort und können kostenlos dabei sein.


Nachdem der Hype um Web 2.0 etwas abklingt und das Thema nun verstärkt tagesgeschäftlich diskutiert wird, stellt sich die Frage nach dem langfristigen Nutzen neuer Medienkanäle und Plattformen im Kommunikationsmix. Wie nachhaltig wird die Nutzung von Communities, IP-TV, Podcasts, Weblogs und Wikis künftig sein? Wie ändert sich das Mediennutzungsverhalten der Zielgruppen? Welche Auswirkungen haben neue redaktionelle Formate? Und welchen Einfluss haben mobile Anwendungen?

Diese und weitere Fragen werden wir auf unserem nächsten PR-Pulse „Public Relations und New Media – Aktuelle Trends!“ am 20. Februar 2008 im Münchener Literaturhaus diskutieren (Veranstaltungsbeginn: 17.30 Uhr). Mit dabei sind diesmal Kommunikationsexperte Prof. Dr. Ansgar Zerfaß von der Universität Leipzig, Stephan Becker-Sonnenschein, o2 Germany sowie Hans-Jürgen Jakobs, Süddeutsche Zeitung Online.

Die vollständigen Unterlagen zur Veranstaltung stehen online zur Verfügung.



Hallo Herr Vesper,

Sie haben Recht, derzeit kann man sich dem Thema CSR nicht entziehen. Allerorts forcieren Unternehmen ihr gesellschaftliches Engagement und wollen es als Werttreiber nutzen. „Gutes“ zu tun wird zur Pflicht. Trotz aller Bemühungen tun sich Unternehmen bisweilen schwer, soziale Kompetenz glaubwürdig zu vermitteln. Die Schwierigkeit liegt darin, einen ganzheitlichen Ansatz entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu verfolgen, z.B. Fair Trade als integraler Bestandteil jeder CSR-Strategie. Transparenz und Authentizität stehen an erster Stelle. Der Nachhaltigkeitsgedanke muss im Unternehmen nach innen und außen gelebt werden und in eine langfristige Strategie eingebunden werden. Über den „Boom des guten Gewissens“ werden wir am Montag, den 3.12.07 im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit folgenden Experten diskutieren: Prof. Thomas Mickeleit, Pressechef von Microsoft, Birgit Riess, Leiterin des CSR-Projektes der Bertelsmann Stiftung, Andreas Breitsprecher, Leitung Kommunikation Boehringer Ingelheim Pharma, Annette Reisinger, Autorin und Unternehmerin sowie Max Müller, Geschäftsführer der Gesellschaft für Kommunikation in Politik und Wirtschaft. Die F&H Kamingespräche finden um 19.30 Uhr in der Seidlvilla in München statt (Nikolaiplatz 1B). Letzte Anmeldungen werden unter info@f-und-h.de erbeten.

In diesem Zusammenhang möchte ich auf die LOHAS-Studie von F&H Porter Novelli aufmerksam machen, die wir in Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Natural Marketing Institut im Sommer 2007 durchgeführt haben. LOHAS ist ein Akronym für „Lifestyle of Health and Sustainability“ und bedeutet eine auf Gesundheit und Nachhaltigkeit ausgerichtete Lebensführung. In den USA gibt es bislang 40 Millionen LOHAS-Anhänger und in Europa sind es bereits über 49 Millionen. Globales Umweltbewusstsein setzt sich auf dem Markt immer mehr durch. Nachhaltigkeit wird in den kommenden Jahren zu einem wichtigen Wachstumsfaktor für Markenwerte und die Kommunikation mit den Stakeholdern. Die Folge daraus ist, dass das ethische Verbraucherverhalten zunimmt, d.h. Konsumenten legen verstärkt Wert auf Marken und Produkte, die für Authentizität, Transparenz und Qualität stehen und mit ihren Kernüberzeugungen übereinstimmen. Verdichtet man die Trends des Wertewandels auf ihren Grundkern, dann ist es die Nachhaltigkeit, die im Fokus steht. Unternehmen sollten ihre Unternehmensstrategie auf diese neue Zielgruppe frühzeitig ausrichten. Den passiven Konsumenten gibt es nicht mehr.



Motorsteuerung, Verbrauchs- und Abgasregelung, Sicherheits- und Komfortaustattung: Ein Auto „definiert“ sich immer stärker durch seine elektronische Ausstattung. Dieser Trend wird sich sogar noch verstärken, denn die Bedeutung softwaregesteuerter Systeme wird weiter steigen. Kam ein VW-Käfer in den 50-er Jahren noch mit neun elektrischen Leitungen aus, so ist die Zahl elektronischer Komponenten bei einem modernen Mittelklassewagen von heute auf mehrere Hundert Sensoren, rund 80 Steuergeräte und mehr als 2.000 Leitungen mit einer Gesamtlänge von etwa vier Kilometern gestiegen. Bis 2010 wird sich der Wertanteil der Elektroniksysteme an einem Wagen von heute 40 auf 60 Prozent erhöhen. Bei Entwicklung, Produktion und dem Fahren eines Autos haben Softwaretechnologien eine Schlüsselstellung übernommen – und werden sie wohl auch künftig behalten.


Die rege Podiumsdiskussion zum Thema „Evaluierung und Erfolgskontrolle in der PR“ habe ich als sehr interessant und bereichernd empfunden. Über 50 Gäste konnte ich am Abend in der Seidlvilla begrüßen - darunter einige Mitglieder des bayerischen Landesverbandes der Pressesprecher. Das Fazit der Veranstaltung lautet: PR Evaluierung ist die Pflicht und nicht die Kür. Und Erfolg ist messbar! Auch wenn es die unterschiedlichsten PR Tools gibt, mit denen man die Ergebnisse evaluieren kann. Angefangen von einfachen Bewertungen wie Clippings und Medienresonanzanalysen bis hin zu komplexen Schemata wie die Communication Scorecard, das Issue Forecasting oder das Stakeholder-Modell. Professor Günter Bentele identifizierte mehrere Trends in der PR: Das Berufsbild erfährt eine Professionalisierung, eine Feminisierung, eine Spezialisierung und eine Internationalisierung. Zudem werden ethische Aspekte wie das Vertrauen in den CEO immer wichtiger, d.h. der Trend zur wertbezogenen Kommunikation steigt. PR Evaluierung und die Unternehmensstrategie sollten Hand in Hand gehen und die Ergebnisse kontinuierlich bewertet und kontrolliert werden. Die Evaluierung dient als Maßstab für den Erfolg, als Indikator für Trends und mitunter als Rechtfertigung für Budgets.

Wir werden die Seidlvilla als Veranstaltungsort unserer Kamingespräche etablieren. Im Herbst findet die zweite F&H Veranstaltungsreihe zum Thema „PR & Journalismus - Spannungsfeld oder Partnerschaft?“ statt. Zu dieser Diskussionsreihe werden wir wieder Klienten, Kommunikationsfachleute, Industrievertreter und Journalisten einladen. Auch Sie sind zu gegebener Zeit natürlich herzlich eingeladen!



Im Rahmen einer hochkarätigen Expertenrunde werde ich am Donnerstag, den 24. Mai das Thema „Evaluierung und Erfolgskontrolle in der PR“ diskutieren. Die Agenturveranstaltung ist Auftakt zu einer halbjährlichen Podiumsreihe, zu der wir Kommunikationsfachleute, Industrie- und Medienvertreter einladen möchten. Die Seidlvilla im Herzen von Schwabing ist dafür eine geeignete Eventlocation. PR- und Marketingverantwortliche von BMW, Logitech, Expedia.de, MSD und Professor Bentele von der Universität Leipzig werden an der Podiumsdiskussion teilnehmen.

Wer in der PR tätig ist, wird sich mit der Frage nach dem Erfolg, der Wirkung von PR-Maßnahmen und der Messbarkeit seiner Ergebnisse auseinandersetzen. In meiner Funktion als Moderator werde ich verschiedenen Fragen auf den Grund gehen: Welche Rolle spielt die Erfolgsmessung für Unternehmen? Gibt es maßgeschneiderte Lösungen und welche sind die adäquaten PR-Tools? Welche Veränderungen und welche Trends in der Medienlandschaft stellen wir aktuell fest?

Schade, dass Herr Mickeleit leider verhindert ist, als Experte am Podium teilzunehmen. Hoffentlich klappt es bei der nächsten Eventreihe im Herbst! Nächste Woche werde ich Sie über einige Ergebnisse auf dem Laufenden halten. Auf unserer Website finden Sie dazu in Kürze ebenfalls einen Beitrag. Falls jemand von Ihnen spontan dazustoßen möchte – Sie sind herzlich willkommen! Einfach einen Kommentar zu meinem Beitrag schreiben und Sie erhalten weitere Details.