Twitter


Mit dem US-Ölkonzern Exxon Mobil hat wieder einmal ein Gigant seine Erfahrungen mit den Tücken des Internets gemacht. Via Twitter verteidigte die vermeintliche Exxon-Vertreterin "Janet" den Öl-Multi gegen Kritik in der Online-Gemeinde. Nun flog das falsche Gezwitscher vor einigen Tagen auf - durch eine Recherche des Houston Chronicle. Nett und schnell nachzulesen ist die ganze Geschichte im Silicon Alley Insider.

Was lernen wir daraus? Für die Unternehmenskommunikation haben die Herausforderungen durch das Web gerade erst begonnen. Und für Journalisten ist die gründliche Recherche auch oder gerade in der schönen neuen Online-Welt ein nach wie vor gutes Handwerkszeug - angefangen bei der banalen Frage: Wer spricht da eigentlich?


Twitter logo
Das erste Mal hat Twitter mich vor einem Jahr erwischt, eine ziemlich große Welle damals. Alle sprangen auf irgendwie und surften eine Weile, dann wurde es ruhiger, viele ließen sich nur noch treiben und manche hörten einfach auf. Ich auch.

Vor ein paar Wochen ging es wieder los. Warum, weiß ich gar nicht so genau, aber das ist mir jetzt ehrlich gesagt auch egal. Wichtig ist, DASS Twitter da ist und ich dieses wirklich Bahn brechende Kommunikationsmittel jetzt nicht nur verstanden, sondern wirklich lieben gelernt habe. Spontan fällt mir keine andere Webanwendung ein, die jemals eine ähnliche Begeisterung in mir ausgelöst hat.


Wer versucht, den Einfluss von Medien oder Personen in Ranking-Listen zu fassen, stellt sich leichtsinnig ins Rampenlicht der Kritik und fordert geradezu heraus, als oberflächlich, unwissenschaftlich, fahrlässig oder gar manipulativ "bezeichnet" (eines der freundlichen Wörter in diesem Zusammenhang) zu werden.

Insbesondere in unserem deutschen Kulturkreis, in dem Diskussionen bekanntermaßen eher als Fehler-Suche denn als Bemühen um gemeinsamen Fortschritt ablaufen. Soviel zu meinen Erfahrungen.


twittervision

Muss ich Twitter noch erklären? Vielleicht, aber es ist schön spät und Beschreibungen/Gesänge sämtlicher Couleur gibts eigentlich auch schon reichlich hier, hier, hier und dort. Deshalb lasse ich das und genieße einfach meinen Weltruhm, den twittervision mir geschenkt hat.
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