...halte ich persönlich ja für ein überzeichnetes Phänomen: Richtig gute Leute werden gebraucht und haben entsprechend auch viele Möglichkeiten (und Angebote). Ich krieg´s ja ständig bei meinen Kommilitonen mit. Warum also das Rumgeheule? Das regelt der Markt.

Dieser Meinung bin ich nachwievor. Aber: Es gibt sie, die widerlichen Stellenausschreibungen. Und so muss es dafür ja auch (verzweifelte) Bewerber geben?!

Aktuelles Beispiel von der DPRG-Website: Da sucht eine Agentur mit "rund 80 festen Mitarbeitern" und einem "integrierten Ansatz" in der Denke einen Praktikanten: Erste Erfahrung in PR und Tourismus soll er mitbringen, einige Monate im Ausland gewesen sein und über sehr gute Englischkenntnisse verfügen, idealerweise noch Spanisch oder Italienisch sprechen. - Dafür gibt´s dann ein Praktikum bei wöchentlicher Arbeitszeit von 40 Stunden für sagenhafte 325 Euro im Monat. Der wahre Lohn: "Bei entsprechender Eignung besteht die Option auf Übernahme in ein Volontariat".

Soweit so gut. Anrüchig finde ich auch dieses Angebot schon, spannend wird´s dann aber erst, schaut man sich die nächste Stellenanzeige an: