Nach wie vor wird PR-Arbeit nicht nach Erfolg bezahlt. 67 Prozent der Mitarbeiter in Pressestellen und 61 Prozent der Agenturmitarbeiter haben keine erfolgsabhängige Komponente in ihrem Gehalt. Das ergibt der aktuelle PR-Trendmonitor von news aktuell und Faktenkontor. Das ist in höchstem Maße erstaunlich, denn die alte Welt - wir sitzen nahe des Vorstandsvorsitzenden und sind für Bekanntheit und Image zuständig - bröckelt gewaltig. Pressestellen geraten zunehmend unter Druck, ihren Nutzenbeitrag zum Unternehmenserfolg zu dokumentieren. Doch daran brechen sich die allermeisten PR-Verantwortlichen offensichlich alle Gräten, denn die bisherigen Instrumente zur Erfolgsmessung werden offensichtlich vom Topmanagement noch nicht ernst genommen. Und wenn wir mal ehrlich sind: Was wollen wir mit Leitz-Ordnern voller Clippings und zahlreichen Tortendiagrammen in der Medienresonanzanalyse schon sagen? Ja, es gab ein Medienecho. Nein, was das in unserer Zielgruppe bringt weiß ich nicht.