Demokratie


Ok, Eigenlob stinkt. Doch trotzdem will ich von einer kleinen Ketchum Aktion berichten. Zur Freude aller Guns N Roses Fans unter euch/Ihnen. Die wahren Fans wissen, dass Bandleader Axl Rose für seine legendäre Band Guns N Roses seit über 13 Jahren ein neues Album ankündigt. Ein Album, das noch lange nicht eingespielt ist, aber schon einen Namen hat: Chinese Democracy. Und jedes Jahr beteuert Axl Rose erneut, dass das Album sehr bald erscheinen wird. Doch nun kommt endlich Bewegung in die Sache. Dr. Pepper, Softdrink aus dem Hause Cadbury Schweppes, hat angekündigt, dass jeder Amerikaner eine kostenlose Dr. Pepper spendiert bekommt, wenn Guns N Roses es schafft, noch in diesem Jahr das legendäre Album Chinese Democracy zu veröffentlichen. Jeder wird was bekommen - mit einer Ausnahme: die Gitarristen Slash und Buckedhead, die sich von der Gruppe getrennt haben. Axl Rose war begeistert und kommentierte auf seiner eigenen Seite die großzügige Aktion - und die Fans diskutieren wie wild. Angefangen von dem offiziellen Blog zu dem Thema bis hin zur New York Post, die zahlreiche weitere Berichterstattung nach sich zog. Hinter der Aktion steckt ein begeisterungsfähiges Unternehmen und echte Guns N Roses Fans bei Ketchum. Aber über uns will ich gar nichts bloggen, sondern vor allem Hoffnung machen - allen Axl Roses Fans.


titelt das Manager Magazin diesen Monat. Beim Lesen rieb ich mir ungläubig die Augen. - Da beklagen die Autoren in ihrem 10-seitigen Beitrag:

„Ob ein Unternehmen börsennotiert ist oder Private Equity-Investoren gehört – immer weiter müssen Kosten gesenkt werden, immer weiter muss der Unternehmenswert steigen. Das Management kassiert Boni und zieht weiter – Dax-Vorstände werden schon nach durchschnittlich 4,7 Jahren abgelöst. […] so fragen sich inzwischen viele Profis, ob diese Art zu wirtschaften nicht an die Substanz geht – ob nicht die immer neuen Abmagerungskuren längst in Anorexie ausarten.“

Ja, es ist tatsächlich das Manager Magazin, was da vor mir liegt und nicht etwa die taz, der Vorwärts oder die Metallzeitung. Glauben Sie es oder nicht: In dem Beitrag wird der Vorschlag vorgestellt, Vorstände sollten verpflichtet werden, Aktien des eigenen Unternehmens zu kaufen „bis es ihnen weh tut“.