Community

Zwei Fachbeiträge hierzu sind gerade erschienen, auf die ich euch gerne kurz hinweisen möchte:
Wissenschaftsmanagement 04/2008, Seiten 20-29:
„Antennen müssen auf Empfang stehen: Eine offene Kommunikation ist entscheidend für den Erfolg von Open Innovation“
[Abstract s.u. -- Ausgabe als kostenloses Probeexemplar]
InnoVisions 03/2008, Seiten 76-86:
„Next Practice: Magazinspecial Innovationskommunikation“
Einen Großteil dieses Beitrag findet ihr online.
Weitere neu erschienene Fachartikel (als Paid Content)::
„Open Innovation, Closed Communication“ – Eine Bestandsaufnahme: Wie offen agiert die Innovationskommunikation in Deutschland?
„Idee sucht Innovator“ – Zu den Themen Crowdsourcing und User Innovation
„Viele Schlüssel, ein Erfolg“ – Darüber, wie abseits traditioneller Wirtschaftsprozesse „Innovation Communities“ zum Erfolgsfaktor geworden sind
„Von Lead Usern und Entrepreneuren“ – Wie Mittelständler die richtigen „Spürnasen“ aufspüren und daraus Wettbewerbsvorteile generieren
Und schließlich noch meine aktuelle Kolumne, Communiqué:
(Volltext s.u. oder ebenfalls online)
Tags: Innovationskommunikation / Innovationsmanagement / Corporate Foresight / Studien / Awards / Wissenschaft / PR-Forschung / PR 2.0 / Social Media / Web 2.0 / Wissensmanagement / Apple / Community / Fachmagazin / PR-Strategie
30.01.2008: „Frauen denken anders“
Von: Petra Sammer
Ja schön, dass - vor allem die Herren – die wachsende Macht der Frauen so betonen. Dabei ernüchterten mich erst vor kurzem die Diskussion in einer Think-Tank Veranstaltung in München zum Thema Gendermarketing.
Gendermarketing-Experting Diana Jaffé, die sich auf diese besondere Form des Marketings spezialisiert hat, prangerte an, wie einfach es sich Produktentwickler immer noch machen, wenn sie Produkte für Frauen konzipieren. „Shrink it and pink it“ ist immer noch ein gängiger Ansatz, der in der Regel fehlschlägt. Nicht nur aufgrund der Tatsache, dass weniger als acht Prozent der Frauen die Farbe Pink als ihre Lieblingsfarbe sehen. Jaffé präsentierte aber auch eine Alternative. Spannenderweise abgeleitet aus der Autismusforschung. Schockierend für die Herren: Authisten sind zu 80 % Männer.
Tags: Branchentreff / Cause-Related Marketing / Community / Corporate Communications / Glaubwürdigkeit / Innovation / Internet / Kommunikation / Konsumverhalten / München / Ketchum / Gendermarketing / Frauen
(1)
"Einer ist schlau, gemeinsam sind wir schlauer" - was wie das Prinzip der Social Communities klingt, ist der Untertitel eines Portals, das Henkel zur Verkaufsförderung eines Waschmittels gegründet hat. Der Konsumgüterhersteller gehört zu den ersten deutschen Unternehmen, die markengebundene Seiten, so genannte Brand Communities, betreiben. In der Industrie seien solche Portale, bei denen das Unternehmen lediglich die Plattform stelle, die Nutzer aber selbst für Inhalte sorgten, noch selten. "Aber das wird sich noch durchsetzen", versicherte Andreas Günther, Internet- und E-Business-Direktor bei Henkel, in seinem Kongressbeitrag.
Während sich die kollektive Nutzergemeinde aktuellen Umfragen zufolge nicht wirklich darin einig ist, ob sie Brand-Communities wünsche, kann Günther von wachsenden Nutzerzahlen auf seinen Seiten berichten. Mit einigen Portalen knacke Henkel die 100.000-er Marke - "die kritische Grenze, ab der ein Forum erst wirklich nützlich ist für den User und das Unternehmen", so Günther. Allerdings sei der Aufwand nicht unerheblich.
(2)
Auch Dirk Schallhorn, Leiter Internetmarketing bei der Versicherung Hamburg-Mannheimer, hält eine Unternehmenscommunity für wichtig, um die eigene Zielgruppe näher kennen zu lernen. Die Angst vor in Blogs geäußerter Kritik müssten Entscheider lernen zu überwinden. "Über uns reden die Leute sowieso. Dann ist es doch besser, sie tun es mit uns als ohne uns", bringt es Schallhorn auf den Punkt. Auf seinem konzerneigenen Portal können Kunden ihre Erfahrungen mit Versicherungen beschreiben, sich aber auch über ein virtuelles Programm, durch das ein Schauspieler in der Rolle der Unternehmensfigur "Herr Kaiser" führt, ein passendes Produkt zusammenstellen lassen. Bald schon wird es Herrn Kaiser auch auf dem Handy geben, "die Tests mit Prototypen laufen", so Schallhorn.
...der nächste Web2.0-Kongress ist am 16./17. April 2008:
http://www.web2.0-kongress.de
...Auszüge aus der offiziellen Pressemitteilung:
http://www.iir.de/?target=pressemitteilungen&id=475
Und hier noch ein paar Ergebnisse einer aktuellen Marktstudie der Kölner Agentur pointsquare (Marcus Schmidt et al.) zu den 2.0- Marketingbudgets kleiner und mittelständischer Unternehmen: Nur 5 Prozent ignorieren die aktuellen Entwicklungen im Internet. Ihren Bekanntheitsgrad wollen damit 67 % erhöhen, Kunden stärker an das Unternehmen binden 59 %; 39 %befürchten gar keine Gefahren durch das Web 2.0, gut ein Drittel hat rechtliche Bedenken, 16 %argwöhnen, dass Mitarbeiter Firmengeheimnisse verraten könnten. Blogs stehen mit satten 71 % an der Spitze der im Marketing eingesetzten Dienste, dicht gefolgt von Social Communitys (65 %). Über 40 % nutzen Social Bookmarks und Videoportale und immerhin ca. ein Drittel setzen Fotosites und Audio Podcasts im Marketing ein.
...Details findet ihr im Weblog SocialMash.
...Download der Studie unter www.socialmash.de
22.05.2007: Rostock meets Web 2.0
Ach ja...Torsten Ahlers hat noch Tickets zu vergeben. ;-)
03.05.2007: Blogger Fundstücke
Von: Petra Sammer
12.03.2007: Finanznewsmarken interpretieren Web 2.0
Während Reuters den B2B-Charakter der neuen Gemeinde hervorhebt (Tom Glocer, CEO: it won't have the latest hot videos and the 'why I am into Metallica and the Arctic Monkeys' blogs), wird sich Dow Jones mit seinem Konzept eher an Privatleute richten (Rich Zannino, CEO: the site will help consumers thrive as they progress in their careers and lives).
Wir haben es hier also mit zwei völlig unterschiedlichen Ansätzen zu tun, und beide machen für sich genommen Sinn. Wir dürfen sehr gespannt sein, wie sich diese Services entwickeln werden, und auch, ob und wie die anderen Player (Bloomberg, Thomson, AFX, etc) reagieren.


