Öffentlichkeitsarbeit
Auch im Interview mit den Computer Reseller News am Dienstag kein Wort von einer möglichen Beendigung der Messe. Die Überschrift des Interviews wirkt zwei Tage später wie vom anderen Stern: "Messe-Chef Dittrich ist optimistisch".
Das neue Kongressformat aus München wird jedenfalls in der Branche mit Spannung und von den Mitbewerbern (vor allem auch aus dem Weiterbildungsbereich) mit Sorge erwartet. Die bisherigen Ankündigungen sind viel versprechend: Konsequent B2B, Stärkung der Prozess-Themen, betont interaktive Formate und die geplante Verschmelzung mit der parallel zur Systems stattfindenden "Communication World". Außerdem ist geplant, eine "Blogger-Lounge" einzurichten...wir sind gespannt!
Was lernen wir daraus? Für die Unternehmenskommunikation haben die Herausforderungen durch das Web gerade erst begonnen. Und für Journalisten ist die gründliche Recherche auch oder gerade in der schönen neuen Online-Welt ein nach wie vor gutes Handwerkszeug - angefangen bei der banalen Frage: Wer spricht da eigentlich?
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„Ob ein Unternehmen börsennotiert ist oder Private Equity-Investoren gehört – immer weiter müssen Kosten gesenkt werden, immer weiter muss der Unternehmenswert steigen. Das Management kassiert Boni und zieht weiter – Dax-Vorstände werden schon nach durchschnittlich 4,7 Jahren abgelöst. […] so fragen sich inzwischen viele Profis, ob diese Art zu wirtschaften nicht an die Substanz geht – ob nicht die immer neuen Abmagerungskuren längst in Anorexie ausarten.“
Ja, es ist tatsächlich das Manager Magazin, was da vor mir liegt und nicht etwa die taz, der Vorwärts oder die Metallzeitung. Glauben Sie es oder nicht: In dem Beitrag wird der Vorschlag vorgestellt, Vorstände sollten verpflichtet werden, Aktien des eigenen Unternehmens zu kaufen „bis es ihnen weh tut“.
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14.02.2008: Die Spannung steigt...
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06.01.2008: Much XING About Nothing?
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Sie haben Recht, derzeit kann man sich dem Thema CSR nicht entziehen. Allerorts forcieren Unternehmen ihr gesellschaftliches Engagement und wollen es als Werttreiber nutzen. „Gutes“ zu tun wird zur Pflicht. Trotz aller Bemühungen tun sich Unternehmen bisweilen schwer, soziale Kompetenz glaubwürdig zu vermitteln. Die Schwierigkeit liegt darin, einen ganzheitlichen Ansatz entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu verfolgen, z.B. Fair Trade als integraler Bestandteil jeder CSR-Strategie. Transparenz und Authentizität stehen an erster Stelle. Der Nachhaltigkeitsgedanke muss im Unternehmen nach innen und außen gelebt werden und in eine langfristige Strategie eingebunden werden. Über den „Boom des guten Gewissens“ werden wir am Montag, den 3.12.07 im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit folgenden Experten diskutieren: Prof. Thomas Mickeleit, Pressechef von Microsoft, Birgit Riess, Leiterin des CSR-Projektes der Bertelsmann Stiftung, Andreas Breitsprecher, Leitung Kommunikation Boehringer Ingelheim Pharma, Annette Reisinger, Autorin und Unternehmerin sowie Max Müller, Geschäftsführer der Gesellschaft für Kommunikation in Politik und Wirtschaft. Die F&H Kamingespräche finden um 19.30 Uhr in der Seidlvilla in München statt (Nikolaiplatz 1B). Letzte Anmeldungen werden unter info@f-und-h.de erbeten.
In diesem Zusammenhang möchte ich auf die LOHAS-Studie von F&H Porter Novelli aufmerksam machen, die wir in Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Natural Marketing Institut im Sommer 2007 durchgeführt haben. LOHAS ist ein Akronym für „Lifestyle of Health and Sustainability“ und bedeutet eine auf Gesundheit und Nachhaltigkeit ausgerichtete Lebensführung. In den USA gibt es bislang 40 Millionen LOHAS-Anhänger und in Europa sind es bereits über 49 Millionen. Globales Umweltbewusstsein setzt sich auf dem Markt immer mehr durch. Nachhaltigkeit wird in den kommenden Jahren zu einem wichtigen Wachstumsfaktor für Markenwerte und die Kommunikation mit den Stakeholdern. Die Folge daraus ist, dass das ethische Verbraucherverhalten zunimmt, d.h. Konsumenten legen verstärkt Wert auf Marken und Produkte, die für Authentizität, Transparenz und Qualität stehen und mit ihren Kernüberzeugungen übereinstimmen. Verdichtet man die Trends des Wertewandels auf ihren Grundkern, dann ist es die Nachhaltigkeit, die im Fokus steht. Unternehmen sollten ihre Unternehmensstrategie auf diese neue Zielgruppe frühzeitig ausrichten. Den passiven Konsumenten gibt es nicht mehr.
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02.11.2007: Günthers letzte Fahrt
19.10.2007: Im Gespräch mit Richard Edelman und Anton Hunger
Thema des einstündigen Gesprächs mit dem CEO der weltweit größten, unabhängigen PR-Firma war vor allem der Rollenwechsel der PR: „from a business of impressions to a business of reality“. Dass zu der vertikalen, unmittelbar steuerbaren Achse der Kommunikation spätestens mit Web 2.0 eine horizontale Achse hinzu gekommen ist, die eine höhere Transparenz herstellt und Organisationen endgültig zur Einbindung des Kommunikationsmanagements in die Unternehmensstrategie zwingt, war zwar für die Leipziger PR-Studenten nicht wirklich neu. - Die sich daraus ergebenden Überlegungen aber einmal mit einem Amerikaner zu diskutieren, war dafür aber umso spannender. Ganz Agentur-Chef hatte der auch einen griffigen Slogan für „sein“ PR-Verständnis parat: „Be It, Don´t Buy It.“.
Vorgestern dann war Anton Hunger von Porsche bei uns als Referent zu Gast: „Kommunikation braucht Werte“ war der Titel seines Vortrags. Wie umfangreich sich Porsche gesellschaftlich engagiert, ist sicher den meisten bekannt. Wie sehr das Management die Unternehmenswerte auch lebt, hat mich jedoch sehr beeindruckt. Und der Erfolg gibt den Zuffenhausenern recht: Jedenfalls ist es doch bemerkenswert, wie verhältnismäßig wenig der Cayenne-Produzent in der Klima-Debatte angegriffen wird. Und als der Stern letzte Woche „Die maßlosen Manager“ titelte und deren Köpfe mit ihrem Jahresgehalt schmückte, da war Deutschlands bestbezahlter Manager nicht dabei…
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Von: Petra Sammer
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