02.12.2006: «Digital Natives» - Neue Mitarbeiter auf dem Vormarsch
Von: Stephan Fink
Neulich auf der D21 Jahrestagung zitierte Ossi Urchs ein Papier von Marc Prensky zum Thema Digital Natives, sprich den nach 1980 geborenen Menschen, die keine Welt ohne PCs, Handies und andere digitale Gadgets kennen. Die älteren unter uns - sind übrigens die Digital Immigrants ;-)
Das Marktforschungsinstitut Forrester Research hat im Auftrag unseres Kunden Xerox das Thema aufgegriffen: «Digital Natives» und ihr Einfluss auf die Arbeitswelt. Befragt wurden 1.250 Geschäftsführer und leitende Angestellte in 16 europäischen Ländern.
Diese auch als «Millennials» bezeichnete Generation, die von Kindesbeinen an mit modernen Informations- und Kommunikationstechnologien vertraut ist, bringt nun diese Erfahrungen ins Berufsleben ein. Die Studie beleuchtet Trends am Arbeitsplatz und zeigt, wie Millennials mit ihrem Arbeitsstil und Kommunikationsverhalten die Berufswelt beeinflussen.
Die Kernaussagen der Studie:
• Europäische und gerade auch deutsche Unternehmen sind nicht auf „Digital Natives“ und deren Arbeitsstil vorbereitet.
• Zwar ist die überwältigende Mehrheit der befragten Unternehmer davon überzeugt, Millennials in ihrer Arbeitsweise zu unterstützen.
• Tatsächlich haben bislang jedoch nur wenige Unternehmen eine entsprechende Kultur der Zusammenarbeit realisiert und stellen die notwendigen Werkzeuge bereit.
• Handys und Laptops sind die einzigen mobilen Technologien, mit denen Unternehmen Millennials unterstützen. Nur eine Minderheit stattet Mitarbeiter mit PDAs oder Geräten für den mobilen E-Mail Verkehr aus.
• Das gleiche Bild bei kollaborativen Tools: Nur ein geringer Prozentsatz deutscher Unternehmer bietet seinen Mitarbeitern Diskussionsforen zum gegenseitigen Austausch oder beteiligt sich an Blogs.
Das wichtigste Stichwort ist «Social Computing». Millennials sind es gewohnt, Informationen aus unterschiedlichen Quellen zu bekommen und schnell zu verarbeiten, wobei «Multitasking», also die parallele Arbeit an unterschiedlichen Aufgaben, für sie kein Problem darstellt. Sie sind flexibel in ihrer Vorgehensweise, schätzen ein gemeinschaftliches Arbeitsumfeld, fordern den sofortigen Zugang zu Informationen und arbeiten am liebsten in nicht-hierarchischen Arbeitsgruppen unter Gleichrangigen. Schon im Jahr 2010 wird die Generation der Millennials einen höheren Anteil an den Mitarbeitenden stellen als die derzeit noch dominierende Gruppe der «Baby Boomer».
Blogs zum Thema:
Marketing to Millennials
Millennials plan to reward or punish companies
Millennials Put the T in Teamwork
Artikel, Podcast, ...
Millennials: Deal With Them!
Millennials: Ready or not!
Meet the Millennials
Ergänzung vom 5.12.2005:
Falk Lüke hat das Thema am Wochenende im Blogruf der Zeit aufgegriffen und einige kritische Thesen in die Diskussion eingebracht. Auch da sollten Sie mal reinschauen. Die Reaktion von Ossi Urchs empfehle ich ebenfalls.
Ergänzung 25.10.2007:
Digital Natives: Klaus Eck hat beim PR-Blogger weitere Erkenntnisse zum Thema veröffentlicht
Das Marktforschungsinstitut Forrester Research hat im Auftrag unseres Kunden Xerox das Thema aufgegriffen: «Digital Natives» und ihr Einfluss auf die Arbeitswelt. Befragt wurden 1.250 Geschäftsführer und leitende Angestellte in 16 europäischen Ländern.
Diese auch als «Millennials» bezeichnete Generation, die von Kindesbeinen an mit modernen Informations- und Kommunikationstechnologien vertraut ist, bringt nun diese Erfahrungen ins Berufsleben ein. Die Studie beleuchtet Trends am Arbeitsplatz und zeigt, wie Millennials mit ihrem Arbeitsstil und Kommunikationsverhalten die Berufswelt beeinflussen.
Die Kernaussagen der Studie:
• Europäische und gerade auch deutsche Unternehmen sind nicht auf „Digital Natives“ und deren Arbeitsstil vorbereitet.
• Zwar ist die überwältigende Mehrheit der befragten Unternehmer davon überzeugt, Millennials in ihrer Arbeitsweise zu unterstützen.
• Tatsächlich haben bislang jedoch nur wenige Unternehmen eine entsprechende Kultur der Zusammenarbeit realisiert und stellen die notwendigen Werkzeuge bereit.
• Handys und Laptops sind die einzigen mobilen Technologien, mit denen Unternehmen Millennials unterstützen. Nur eine Minderheit stattet Mitarbeiter mit PDAs oder Geräten für den mobilen E-Mail Verkehr aus.
• Das gleiche Bild bei kollaborativen Tools: Nur ein geringer Prozentsatz deutscher Unternehmer bietet seinen Mitarbeitern Diskussionsforen zum gegenseitigen Austausch oder beteiligt sich an Blogs.
Das wichtigste Stichwort ist «Social Computing». Millennials sind es gewohnt, Informationen aus unterschiedlichen Quellen zu bekommen und schnell zu verarbeiten, wobei «Multitasking», also die parallele Arbeit an unterschiedlichen Aufgaben, für sie kein Problem darstellt. Sie sind flexibel in ihrer Vorgehensweise, schätzen ein gemeinschaftliches Arbeitsumfeld, fordern den sofortigen Zugang zu Informationen und arbeiten am liebsten in nicht-hierarchischen Arbeitsgruppen unter Gleichrangigen. Schon im Jahr 2010 wird die Generation der Millennials einen höheren Anteil an den Mitarbeitenden stellen als die derzeit noch dominierende Gruppe der «Baby Boomer».
Blogs zum Thema:
Marketing to Millennials
Millennials plan to reward or punish companies
Millennials Put the T in Teamwork
Artikel, Podcast, ...
Millennials: Deal With Them!
Millennials: Ready or not!
Meet the Millennials
Ergänzung vom 5.12.2005:
Falk Lüke hat das Thema am Wochenende im Blogruf der Zeit aufgegriffen und einige kritische Thesen in die Diskussion eingebracht. Auch da sollten Sie mal reinschauen. Die Reaktion von Ossi Urchs empfehle ich ebenfalls.
Ergänzung 25.10.2007:
Digital Natives: Klaus Eck hat beim PR-Blogger weitere Erkenntnisse zum Thema veröffentlicht






