17.07.2007: media coffee in München - Rückblick
Von: Sandra Liebich
Ein spannender Abend neigt sich langsam dem Ende zu. Knapp 300 Gäste waren heute abend in München dabei, um einer anregenden und amüsanten Diskussion über die sich wandelnden Printmedien zuzuhören.
Uneins waren sich die Diskutanten über die Bedeutung von Online-Auftritten und das Maß der Zusammenarbeit zwischen Online- und Printredaktion. Merkur Online ist für Online First (Julian Spies: "Wir bekommen aktuelle Meldungen von den Printkollegen, denn unser USP ist, regionales Material schnell online zu stellen."), Sueddeutsche.de auch (Hans-Jürgen Jakobs: "Online ist ein Stück Zukunft. Für uns ist Online First längst Alltag. Die Print- und Onlineredakteure tauschen ständig Informationen aus"). Die Cosmopolitan trennt strikt, um die Qualität jedes einzelnen Mediums zu stärken (Petra Gessulat: "Wir trennen nach wie vor Online von Print."). Christoph Hardt vom Handelsblatt fehlt "das große Geschäftsmodell beim Onlinejournalismus". Und Jürgen Marks findet den Online-Journalismus zwar unglaublich spannend, hatte aber vorher bei Focus Online immer "das Gefühl, dass ich die Oper nach dem ersten Akt verlassen muss". Bei der Augsburger Allgemeinen könne er jetzt zusammen führen, was er vorher getrennt erlernt habe.
Und hier noch ein paar Eindrücke aus dem Haus der Bayrischen Wirtschaft:




Der nächste media coffee unserer Reihe findet übrigens am 11. September in Berlin statt.
Uneins waren sich die Diskutanten über die Bedeutung von Online-Auftritten und das Maß der Zusammenarbeit zwischen Online- und Printredaktion. Merkur Online ist für Online First (Julian Spies: "Wir bekommen aktuelle Meldungen von den Printkollegen, denn unser USP ist, regionales Material schnell online zu stellen."), Sueddeutsche.de auch (Hans-Jürgen Jakobs: "Online ist ein Stück Zukunft. Für uns ist Online First längst Alltag. Die Print- und Onlineredakteure tauschen ständig Informationen aus"). Die Cosmopolitan trennt strikt, um die Qualität jedes einzelnen Mediums zu stärken (Petra Gessulat: "Wir trennen nach wie vor Online von Print."). Christoph Hardt vom Handelsblatt fehlt "das große Geschäftsmodell beim Onlinejournalismus". Und Jürgen Marks findet den Online-Journalismus zwar unglaublich spannend, hatte aber vorher bei Focus Online immer "das Gefühl, dass ich die Oper nach dem ersten Akt verlassen muss". Bei der Augsburger Allgemeinen könne er jetzt zusammen führen, was er vorher getrennt erlernt habe.
Und hier noch ein paar Eindrücke aus dem Haus der Bayrischen Wirtschaft:




Der nächste media coffee unserer Reihe findet übrigens am 11. September in Berlin statt.







Allzu gerne werden Onliner von ihren Print-Kollegen in die zweite oder dritte Riege gedrängt. Sie sind die Edelfedern, ihre Kollegen dagegen sind die - schlecht verdienenden - Contentlieferanten. Wie wir gestern erfahren haben, sitzen im Online-Büro der Münchner Merkur und der TZ drei Redakteure und drei Volontäre. Mit solch geringem Aufwand der Verlage können eigentlich nur Schreibtisch-Täter gezüchtet werden. Wie heißt es so schön? Der Fisch stinkt vom Kopf her?
Zehra Spindler, freie Journalistin