Wie Stephan Fink schon erwähnte, hat nur ein überschaubarer Kreis der Besucher der Veranstaltung im Museum für Post und Telekommunikation in Frankfurt schon einmal selber gebloggt.

Auch wenn die Blogosphäre stetig weiter wächst, so sind Blogs wohl doch nicht die "killer application", also die Anwendung, die nach Ansicht von Experten künftig der Treiber von Web 2.0-Anwendungen sein wird. Die jüngst vorgestellte Studie "Deutschland Online 4" von Professor Bernd Wirtz, mitinitiert von T-Com und Hubert Burda Media kommt da zu einem anderen Ergebnis...




Gefragt danach, wie hoch die zukünftige Nutzung einzelner Social Web-Anwendungen ausfallen wird, gaben die befragten Experten ein eindeutiges Urteil ab: Ganz vorne sehen sie auch künftig die C2C-Marktplätze, also Angebote wie Auktionsplattformen, gefolgt von Communities aller Art. Während also (national wie international) bei den Experten Konsens darüber besteht, dass sich das Internet in Zukunft zu einem Medium wandeln wird, das in hohem Maße durch die Interaktion der Nutzer geprägt ist, landen Blogs und Wikis nur im Mittelfeld, wenn es um die Intensität der künftigen Nutzung geht.



Ein "Flop-Potenzial" sehen die Befragten aber eigentlich bei keiner der typischen Web 2.0-Anwendungen - selbst dem Schlusslicht Podcasting sagt noch beinahe jeder zweite Experte künftig eine hohe bis seh hohe Nutzung voraus. Na denn: Hier klicken, dann geht's nochmal direkt zum Podcats der Veranstaltung in Frankfurt.

Vorgestellt wurde "Deutschland Online 4" übrigens am 29.11. in Berlin.