03.07.2007: Peter Stefan Herbst über die Zukunft der Zeitung
Von: Jens Petersen
Am allermeisten mangelt es in der Branche an Zeit. Zeit, gut zu recherchieren und Qualität abzuliefern. Der Druck ist enorm hoch und darin sehe ich die größte Gefahr.
Wir müssen den Leuten klar machen, dass es Inhalte gibt, für die sie bezahlen müssen. Wenn uns das nicht gelingt, dann haben wir verloren.
Zeitung bedeutet Ruhe, sich mit etwas intensiv zu beschäftigen, sich nicht berieseln lassen. Dieser erotisch-haptischen Erfahrung wird sich niemand dauerhaft entziehen können.
Wir müssen den Leuten klar machen, dass es Inhalte gibt, für die sie bezahlen müssen. Wenn uns das nicht gelingt, dann haben wir verloren.
Zeitung bedeutet Ruhe, sich mit etwas intensiv zu beschäftigen, sich nicht berieseln lassen. Dieser erotisch-haptischen Erfahrung wird sich niemand dauerhaft entziehen können.
Tags: Zeitungen







Medienmogul Rupert Murdoch, der gerne die Dow Jones & Company und das Wall Street Journal kaufen möchte, hat im einem Interview mit "Time" das Free-Content-Modell inzwischen radikal weitergedacht:
"What if, at the Journal, we spent $100 million a year hiring all the best business journalists in the world? Say 200 of them. And spent some money on establishing the brand but went global — a great, great newspaper with big, iconic names, outstanding writers, reporters, experts. And then you make it free, online only. No printing plants, no paper, no trucks. How long would it take for the advertising to come? It would be successful, it would work and you'd make ... a little bit of money. Then again, the Journal and the Times make very little money now."
http://www.time.com/time/na...