06.06.2007: Statements vom media coffee in Hamburg IV
Von: Jens Petersen
Holger Stark, DER SPIEGEL, über die Qualität von Onlinejournalismus: "Wir werden nur gute Angebote im Netz haben, wenn wir in gute Leute investieren. In den allermeisten Verlagen wurde genau das jahrelang nicht gemacht."







Wie sagte doch einer der mediacoffee-Teilnehmer? "Die momentan zu beobachtende Verbrüderung von PR und Journalismus ist gräßlich". (zum Nachlesen: manager magazin 6/2007 vom 25.05.2007: "Wirtschaft und Medien: Halt die Presse / mit allen Mitteln versuchen Manager, ihr Bild in der Öffentlichkeit zu manipulieren. Zum Schaden der Pressefreiheit....)
Ich persönlich als langjähriger Journalist denke jedoch, dass die Medienarbeiter zum Teil selbst schuld an ihrer Verwundbarkeit haben - die grundgesetzlich geforderte Pressefreiheit kann nur garantiert werden, wenn aus den Redaktionsstuben selbst laut & deutlich professionelles Selbstbewusstsein formuliert wird. Da liegt eine große und ständige Aufgabe für die Berufsverbände. Nur Jaulen nützt jedenfalls relativ wenig.