11.02.2009: Rüde Sitten oder Reputationsmanagement 2.0 beim Pressesprecherverband (BdP) ?
Von: Frank Roselieb
Wer die aktuelle Ausgabe 01/09 des "pressespecher" in den Händen hält, staunt nicht schlecht. Ein Verband, der sich in Arbeitsgruppen, Fachtagungen und Veröffentlichungen u.a. mit Reputationsmanagement beschäftigt, scheint sich um die Reputation seiner Mitglieder nicht wirklich zu kümmern.
Grau hinterlegt und unter der fett gedruckten Überschrift "Wegen Beitragsrückständen werden folgende Mitglieder des BdP aus dem Verband ausgeschlossen..." finden sich auf Seite 66 (hellblaue Verbandsseiten) fein säuberlich aufgelistet die Namen gleich mehrerer deutscher Pressesprecher und Kommunikationsverantwortlicher, die offenkundig ihre Beiträge nicht gezahlt haben.
Natürlich gehört das Überweisen oder Abbuchenlassen von Jahresbeiträgen zu den satzungsmäßigen Pflichten von Vereinsmitgliedern, aber muss man gleich der ganzen Welt - selbst nichts ahnenden Abonnenten des "pressesprecher" wie mir - die tatsächlichen oder vermeintlichen "Schwarzen Schafe" auf dem Silbertablett servieren?
Was folgt als Nächstes? Werden vielleicht bald die durchgefallenen Prüflinge der PZOK, an der der BdP immerhin beteiligt ist, auf dem Titelblatt des "pressesprecher" veröffentlicht? Hoffentlich nicht!
Frank Roselieb
Krisennavigator - Institut für Krisenforschung, Kiel
www.reputationsforschung.de
Grau hinterlegt und unter der fett gedruckten Überschrift "Wegen Beitragsrückständen werden folgende Mitglieder des BdP aus dem Verband ausgeschlossen..." finden sich auf Seite 66 (hellblaue Verbandsseiten) fein säuberlich aufgelistet die Namen gleich mehrerer deutscher Pressesprecher und Kommunikationsverantwortlicher, die offenkundig ihre Beiträge nicht gezahlt haben.
Natürlich gehört das Überweisen oder Abbuchenlassen von Jahresbeiträgen zu den satzungsmäßigen Pflichten von Vereinsmitgliedern, aber muss man gleich der ganzen Welt - selbst nichts ahnenden Abonnenten des "pressesprecher" wie mir - die tatsächlichen oder vermeintlichen "Schwarzen Schafe" auf dem Silbertablett servieren?
Was folgt als Nächstes? Werden vielleicht bald die durchgefallenen Prüflinge der PZOK, an der der BdP immerhin beteiligt ist, auf dem Titelblatt des "pressesprecher" veröffentlicht? Hoffentlich nicht!
Frank Roselieb
Krisennavigator - Institut für Krisenforschung, Kiel
www.reputationsforschung.de







Als ehemaliger betrieblich bestellter Datenschutzbeauftragter würde ich Betroffenen empfehlen, ggf. mit einem spezialisierten Rechtsbeistand darüber zu räsonieren, ob das mit deutschem Datenschutzrecht im Einklang ist. Fühlt sich ehrlich gesagt an, als wäre da etwas gründlich in die Hose gegangen.