Daniel Krolzik
Mitbegründer des LPRS - Leipziger Public Relations Studenten e.V.Praktika, Abitur, Lehre zum Verlagskaufmann, Inhaber einer Verlagsvertretung. - So mein Werdegang, bevor ich mich - erstmal nur aus Neugier - für den bundesweit ersten, ...
…müssen sie sich Spott gefallen lassen. Kurz vor Weihnachten noch ein kleiner Spaß aus der Kategorie „Wer den Schaden hat…“. Robert Hesse, mit dem ich in Leipzig studiert habe, ist drauf gestoßen.
Wo geschrieben wird, ist Abschreiben verboten: Bei Journalisten, bei PR´lern, an der Uni. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Abschreiben auch an Fachhochschulen verboten ist. Und eigentlich sollte man meinen, dass Fachhochschulen, an denen PR gelehrt wird, da besonders pingelig sind. - Nicht so die UMC Potsdam.
Denn dort schreiben nicht etwa die Studenten ab, sondern die UMC Potsdam schreibt bei Studenten ab. – Wohlgemerkt nicht bei den eigenen, sondern bei den PR-Studenten der Uni Leipzig.
Wo geschrieben wird, ist Abschreiben verboten: Bei Journalisten, bei PR´lern, an der Uni. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Abschreiben auch an Fachhochschulen verboten ist. Und eigentlich sollte man meinen, dass Fachhochschulen, an denen PR gelehrt wird, da besonders pingelig sind. - Nicht so die UMC Potsdam.
Denn dort schreiben nicht etwa die Studenten ab, sondern die UMC Potsdam schreibt bei Studenten ab. – Wohlgemerkt nicht bei den eigenen, sondern bei den PR-Studenten der Uni Leipzig.
02.12.2008: Kann man Empathie lehren?
Mit jedem Schritt, mit dem PR mehr als Managementfunktion begriffen wird, wird sie abstrakter: Issues- und Reputation Management Systeme, Evaluation über Scorecard-Modelle… - Kommunikation ist Management und das ist auch gut so.
Aber auch für das klassische Management sind „weiche“, zwischenmenschliche Faktoren wesentlich. Man denke nur an Themen wie Leadership oder Responsibility. Genau diese Themen aber sind eng mit Kommunikation verknüpft und so wird klar: Weiche Faktoren sind für das Kommunikationsmanagement umso wichtiger.
Oder schlichter: Der Kopf ist wichtig, der Bauch aber auch.
Bauchgefühl und Empathie kann man PR-Studenten predigen, aber ihnen nicht unbedingt beibringen. Einer kann und hat es 15 Jahre lang gemacht: Jürg W. Leipziger. Letzte Woche wurde er als Honorarprofessor an der Uni Leipzig verabschiedet.
Aber auch für das klassische Management sind „weiche“, zwischenmenschliche Faktoren wesentlich. Man denke nur an Themen wie Leadership oder Responsibility. Genau diese Themen aber sind eng mit Kommunikation verknüpft und so wird klar: Weiche Faktoren sind für das Kommunikationsmanagement umso wichtiger.
Oder schlichter: Der Kopf ist wichtig, der Bauch aber auch.
Bauchgefühl und Empathie kann man PR-Studenten predigen, aber ihnen nicht unbedingt beibringen. Einer kann und hat es 15 Jahre lang gemacht: Jürg W. Leipziger. Letzte Woche wurde er als Honorarprofessor an der Uni Leipzig verabschiedet.
22.10.2008: PR-Klartext. Ein Wörterbuch für Journalisten
Via PR-Journal: EPD Medien übersetzt "PR-Sprech" für Journalisten. Kostprobe:
PR-Sprech: Unser EBITDA liegt bei 20 Millionen Euro, unser Unternehmen ist kerngesund.
Klartext: Wir sind komplett unrentabel. Wenn wir rentabel wären, würden in unseren Berichten nicht das EBITDA so hervorheben, sondern vielleicht das EBIT oder das Ergebnis. Aber so ein Journalist hat ja von Wirtschaft keine Ahnung, und solange ein Plus vor der Zahl steht, klingt das gut. Wenn die Geschäfte noch schlechter laufen und sogar das EBITDA ins Minus rutscht, erfinden wir einfach eine neue Kennziffer und nennen sie EBA (earnings before anything).
PR-Sprech: Unser EBITDA liegt bei 20 Millionen Euro, unser Unternehmen ist kerngesund.
Klartext: Wir sind komplett unrentabel. Wenn wir rentabel wären, würden in unseren Berichten nicht das EBITDA so hervorheben, sondern vielleicht das EBIT oder das Ergebnis. Aber so ein Journalist hat ja von Wirtschaft keine Ahnung, und solange ein Plus vor der Zahl steht, klingt das gut. Wenn die Geschäfte noch schlechter laufen und sogar das EBITDA ins Minus rutscht, erfinden wir einfach eine neue Kennziffer und nennen sie EBA (earnings before anything).
Tags: Pfeffer / PR-Sprache
17.10.2008: Und wie ist Ihr Privatkoch so?
Sie haben keinen? Das könnte daran liegen, dass Sie PR-Fuzzi sind und kein Verlagsmanager. Sie meinen, denen ginge es in diesen Tagen doch besonders mies? Alles Quatsch! - Wie diese Stellenanzeige aus der Süddeutschen Zeitung vom 04.10. nahelegt:

Die w&v rätselt in der aktuellen Ausgabe (S. 54) jedenfalls schon, ob Patricia Riekel ihrem Helmut Markwort die Vorliebe für Herzhaftes abgewöhnen will oder Philipp Weltes Wechsel "mit ein paar kleinen Zusatz-Nettigkeiten verbunden" ist. Das ist zwar furchtbar albern, entbehrt aber in Anbetracht der Diskussionen um A) Managergehälter und B) die Krise der Verlagshäuser nicht einer gewissen Komik, wie ich finde.

Die w&v rätselt in der aktuellen Ausgabe (S. 54) jedenfalls schon, ob Patricia Riekel ihrem Helmut Markwort die Vorliebe für Herzhaftes abgewöhnen will oder Philipp Weltes Wechsel "mit ein paar kleinen Zusatz-Nettigkeiten verbunden" ist. Das ist zwar furchtbar albern, entbehrt aber in Anbetracht der Diskussionen um A) Managergehälter und B) die Krise der Verlagshäuser nicht einer gewissen Komik, wie ich finde.
Ein Lehrstück für jeden Kommunikationsprofi, wie ich meine. Und amüsant dazu, auch wenn mancher Lacher eher im Halse stecken bleibt. Oder es besser sollte.


