23.01.2008: Lässt sich Einfluss in Social Media messen?
Von: Cornelia Kunze
Wer versucht, den Einfluss von Medien oder Personen in Ranking-Listen zu fassen, stellt sich leichtsinnig ins Rampenlicht der Kritik und fordert geradezu heraus, als oberflächlich, unwissenschaftlich, fahrlässig oder gar manipulativ "bezeichnet" (eines der freundlichen Wörter in diesem Zusammenhang) zu werden.
Insbesondere in unserem deutschen Kulturkreis, in dem Diskussionen bekanntermaßen eher als Fehler-Suche denn als Bemühen um gemeinsamen Fortschritt ablaufen. Soviel zu meinen Erfahrungen.
Dennoch und auch vor diesem Hintergrund möchte ich gern auf ein White Paper hinweisen, dass den Versuch unternimmt, Einfluss von Social Media zu messen. Die Frage nach der Identifikation von Multiplikatoren mit "Einfluss" ist ja eine, die wir in der Kommunikation immer wieder stellen und stellen müssen, wenn wir halbwegs effizient arbeiten wollen. Und das ist nun mal unsere Aufgabe als Kommunikationsagentur. Wenn es dann um Akteure in dem Raum geht, den wir Social Media nennen - also Blogs, Social Networks, Communitys und Ähnlichem - wird das noch schwieriger: Gibt es eine Möglichkeit, zu messen, wer wie einflussreich ist? Was überhaupt Einfluss bedeuten kann? In einer Welt des mikroskopisch kleinen Publizierens, sprich in der Welt von Blogs, Youtube, StudiVZ und Facebook?
Mein Kollege Jonny Bentwood, Edelman London, geht dem schon länger nach und hat gemeinsam mit unserem Europachef David Brain im Juli einen Social Media Index ausprobiert.
Nun hat er das Gespräch, das sich aus diesem ersten Versuch ergeben hat, in einem so genannten White Paper zusammen gefasst, in dem er genau dieser spannenden Frage nachgeht, und dazu Parameter nutzt wie google ranks (Blogs), number of friends (Facebook), number of followers (Twitter), number of contacts (LinkedIn), etc.
In seinem Papier stellt Jonny mehr Fragen als dass er Antworten gibt - aber das ist auch gut, denn ich denke, wir stehen hier noch ganz am Anfang der Diskussion. Und Zuhören ist eine Disziplin, in der wir uns vor allem bei Social Media nicht genug üben können.
Insbesondere in unserem deutschen Kulturkreis, in dem Diskussionen bekanntermaßen eher als Fehler-Suche denn als Bemühen um gemeinsamen Fortschritt ablaufen. Soviel zu meinen Erfahrungen.
Dennoch und auch vor diesem Hintergrund möchte ich gern auf ein White Paper hinweisen, dass den Versuch unternimmt, Einfluss von Social Media zu messen. Die Frage nach der Identifikation von Multiplikatoren mit "Einfluss" ist ja eine, die wir in der Kommunikation immer wieder stellen und stellen müssen, wenn wir halbwegs effizient arbeiten wollen. Und das ist nun mal unsere Aufgabe als Kommunikationsagentur. Wenn es dann um Akteure in dem Raum geht, den wir Social Media nennen - also Blogs, Social Networks, Communitys und Ähnlichem - wird das noch schwieriger: Gibt es eine Möglichkeit, zu messen, wer wie einflussreich ist? Was überhaupt Einfluss bedeuten kann? In einer Welt des mikroskopisch kleinen Publizierens, sprich in der Welt von Blogs, Youtube, StudiVZ und Facebook?
Mein Kollege Jonny Bentwood, Edelman London, geht dem schon länger nach und hat gemeinsam mit unserem Europachef David Brain im Juli einen Social Media Index ausprobiert.
Nun hat er das Gespräch, das sich aus diesem ersten Versuch ergeben hat, in einem so genannten White Paper zusammen gefasst, in dem er genau dieser spannenden Frage nachgeht, und dazu Parameter nutzt wie google ranks (Blogs), number of friends (Facebook), number of followers (Twitter), number of contacts (LinkedIn), etc.
In seinem Papier stellt Jonny mehr Fragen als dass er Antworten gibt - aber das ist auch gut, denn ich denke, wir stehen hier noch ganz am Anfang der Diskussion. Und Zuhören ist eine Disziplin, in der wir uns vor allem bei Social Media nicht genug üben können.






