12.09.2007: The Future of Media - A Quest for Global Excellence
Von: Cornelia Kunze
Letze Woche hatte ich Gelegenheit, an der Alumni-Konferenz der Internationalen Journalisten Programme in Bonn in der Villa Hammerschmidt teilzunehmen. 50 ehemalige Stipendiaten des IJP - Stiftung zur Förderung junger Journalisten wurden nach Deutschland eingeladen, um die Zukunft des Journalismus zu diskutieren.
Die Diskussion um sinkende Glaubwürdigkeit von Unternehmen, Regierungen und Medien, um Web 2.0 und die Rolle von Citizen Journalists, "People like U and Me" hat mir einige Anregungen gegeben - beispielsweise wie unterschiedlich die Rolle von Journalisten in Südafrika, China, Thailand und auf der anderen Seite Europe und den USA ist. Wieviel engagierter und nachhaltiger die Auseinandersetzung der thailändischen Printmedien mit den Online-Medien sein kann. Welch starken (negativen) Einfluss die vermehrte Einbindung von Citizen Journalisten auf das Business-Modell von Freelancern/ gelernten Journalisten schon heute hat.
Zündstoff bot Andrew Keen - der Keynote-Speaker dieser Konferenz.
Der vielbesprochenen Erfolgs-Polemiker hat sein Buch vorgestellt "The Cult of the Amateur - How the Internet is killing our culture." Er hat seine Zuhörerschaft - allesamt hervorragend ausgebildete Journalisten - ermutigt, arroganter zu sein. Und wohl um zu zeigen, wie das gehen kann, hat er seinem Auftritt mehr Arroganz gegeben, als schlechterdings vorstellbar ist.
Sein eigenes Plädoyer war ein Plädoyer gegen und nicht für die Zukunft, eine Auflistung von Problemen, Gefahren und Risiken des Web 2.0 - ohne Lösungen vorzustellen. Eine Lanze für den traditionellen Journalismus - wobei für mich offen blieb, was er damit genau meint - eine Weigerung, Kritik aus den Reihen der Blogger und Citizen Journalists anzuhören.
Hier ein paar Links zu den book-reviews - immerhin ist Andrew Keens Gedankengut so interessant, dass sich fast alle renommierten Kenner der Blogosphäre damit auseinandergesetzt haben. David Weinberger im Zitat: "Keen is so eager to show that the Internet is killing our culture, that he dredges up every net problem he can."
Wer dann im Original weiterlesen will, findet sicherlich das richtige off- oder online.
Die Diskussion um sinkende Glaubwürdigkeit von Unternehmen, Regierungen und Medien, um Web 2.0 und die Rolle von Citizen Journalists, "People like U and Me" hat mir einige Anregungen gegeben - beispielsweise wie unterschiedlich die Rolle von Journalisten in Südafrika, China, Thailand und auf der anderen Seite Europe und den USA ist. Wieviel engagierter und nachhaltiger die Auseinandersetzung der thailändischen Printmedien mit den Online-Medien sein kann. Welch starken (negativen) Einfluss die vermehrte Einbindung von Citizen Journalisten auf das Business-Modell von Freelancern/ gelernten Journalisten schon heute hat.
Zündstoff bot Andrew Keen - der Keynote-Speaker dieser Konferenz.
Der vielbesprochenen Erfolgs-Polemiker hat sein Buch vorgestellt "The Cult of the Amateur - How the Internet is killing our culture." Er hat seine Zuhörerschaft - allesamt hervorragend ausgebildete Journalisten - ermutigt, arroganter zu sein. Und wohl um zu zeigen, wie das gehen kann, hat er seinem Auftritt mehr Arroganz gegeben, als schlechterdings vorstellbar ist.
Sein eigenes Plädoyer war ein Plädoyer gegen und nicht für die Zukunft, eine Auflistung von Problemen, Gefahren und Risiken des Web 2.0 - ohne Lösungen vorzustellen. Eine Lanze für den traditionellen Journalismus - wobei für mich offen blieb, was er damit genau meint - eine Weigerung, Kritik aus den Reihen der Blogger und Citizen Journalists anzuhören.
Hier ein paar Links zu den book-reviews - immerhin ist Andrew Keens Gedankengut so interessant, dass sich fast alle renommierten Kenner der Blogosphäre damit auseinandergesetzt haben. David Weinberger im Zitat: "Keen is so eager to show that the Internet is killing our culture, that he dredges up every net problem he can."
Wer dann im Original weiterlesen will, findet sicherlich das richtige off- oder online.






