Carl-Eduard Meyer
Geschäftsführer news aktuell GmbHNach einer mehr oder weniger abwechslungsreichen Schulkarriere habe ich 1967 eine Banklehre beim Hamburger Merchant Banker Münchmeyer & Co. begonnen. Ich sollte in die Fußstapfen meines Vaters treten. ...
01.02.2008: Aufstieg in eine andere Liga
PR spielt gegenüber Werbung und Media in vielen Fällen ja immer noch eine Nebenrolle im Kommunikationsmix. Man muss sich nur mal die entsprechenden Etats angucken. Daher hat es mich gefreut, dass die amerikanische AdAge (vergleichbar hierzulande vielleicht mit der w&v) in ihre Liste der Top 10 Agenturen für dieses Jahr erstmals auch eine PR-Agentur aufgenommen hat. Für mich ein weiteres Zeichen, dass es die PR vom "Katzentisch an die Tafel" geschafft hat, wie neulich im "Horizont" formuliert war.
Mein Glückwunsch an Edelman, dass sie es als erste PR-Agentur auf diese wichtige Liste geschafft haben, zudem ist der CEO Richard Edelman auch noch "Agency Executive of the Year" geworden.
Ist es nur mein Eindruck, dass die verschiedenen Agenturgattungen zunehmend um die gleichen Etats kämpfen? Oder ist diese Auszeichnung durch AdAge auch ein Ausdruck dieser Entwicklung?
Mein Glückwunsch an Edelman, dass sie es als erste PR-Agentur auf diese wichtige Liste geschafft haben, zudem ist der CEO Richard Edelman auch noch "Agency Executive of the Year" geworden.
Ist es nur mein Eindruck, dass die verschiedenen Agenturgattungen zunehmend um die gleichen Etats kämpfen? Oder ist diese Auszeichnung durch AdAge auch ein Ausdruck dieser Entwicklung?
24.01.2008: FC "Weißes Haus"
Der größte Feind des FCB ist mal wieder der FCB selbst. Ein Fettnapf nach dem anderen... und jetzt auch noch bei der Vereins-PR!
Die Bayern machen jetzt nämlich Pressearbeit wie das "Weiße Haus". Zu lesen in folgender Meldung auf faz.net: "FC Bayern München - Wir machen es wie im Weißen Haus".
Dieser Artikel gefällt doch! Der FC Bayern übernimmt das erfolgreiche Kommunikationskonzept des amerikanischen Präsidenten: das Modell "White House Press". Die Pressekonferenz von George W. Bush, 20 akkreditierte, freundlich gestimmte Journalisten.
Reihe 1: Vereinsgetreue Redakteure aus dem Großraum München. Nur die dürfen Fragen stellen.
Reihe 2: Redakteure aus Bayern, mit der Möglichkeit abgestimmte Fragen zu stellen und
Reihe 3: Redakteure aus dem "Ausland" von Flensburg bis Konstanz, von Valencia bis Manchester. Die freuen sich, dass sie wenigstens zuhören dürfen.
In der nächsten Legislaturperiode beschäftigt sich der Deutsche Bundestag dann mit dem Gesetz "Transparenzrichtlinien im Deutschen Fußball".
Die Bayern machen jetzt nämlich Pressearbeit wie das "Weiße Haus". Zu lesen in folgender Meldung auf faz.net: "FC Bayern München - Wir machen es wie im Weißen Haus".
Dieser Artikel gefällt doch! Der FC Bayern übernimmt das erfolgreiche Kommunikationskonzept des amerikanischen Präsidenten: das Modell "White House Press". Die Pressekonferenz von George W. Bush, 20 akkreditierte, freundlich gestimmte Journalisten.
Reihe 1: Vereinsgetreue Redakteure aus dem Großraum München. Nur die dürfen Fragen stellen.
Reihe 2: Redakteure aus Bayern, mit der Möglichkeit abgestimmte Fragen zu stellen und
Reihe 3: Redakteure aus dem "Ausland" von Flensburg bis Konstanz, von Valencia bis Manchester. Die freuen sich, dass sie wenigstens zuhören dürfen.
In der nächsten Legislaturperiode beschäftigt sich der Deutsche Bundestag dann mit dem Gesetz "Transparenzrichtlinien im Deutschen Fußball".
21.01.2008: Wirtschaftsberichte ohne Zahlen...
"Wirtschaftsberichte ohne Zahlen sind wie Sportberichte ohne Ergebnisse".
Ich habe am Sonntag mit großem Interesse in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagsausgabe das Porträt von Nelly Kostadinova - "Die Dolmetscherin" - gelesen und war enttäuscht, dass die FAS in der Darstellung zu dem Unternehmen schreibt: "Umsatzzahlen nennt Lingua-World nicht".
Schon recht mutig, wie sich ein solch kleines Unternehmen hinter "Non-Financial-Data" verstecken darf. Ich als Leser möchte schon wissen, wie ich dieses Unternehmen einordnen darf. Ein solches Porträt gehört ohne den notwendigen Hintergrund nicht in die FAS. Wer es dennoch nachlesen möchte, findet es auf Seite 38 in der letzten Ausgabe.
Ich habe am Sonntag mit großem Interesse in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagsausgabe das Porträt von Nelly Kostadinova - "Die Dolmetscherin" - gelesen und war enttäuscht, dass die FAS in der Darstellung zu dem Unternehmen schreibt: "Umsatzzahlen nennt Lingua-World nicht".
Schon recht mutig, wie sich ein solch kleines Unternehmen hinter "Non-Financial-Data" verstecken darf. Ich als Leser möchte schon wissen, wie ich dieses Unternehmen einordnen darf. Ein solches Porträt gehört ohne den notwendigen Hintergrund nicht in die FAS. Wer es dennoch nachlesen möchte, findet es auf Seite 38 in der letzten Ausgabe.
26.09.2007: Konsumklima wirklich im Sommerloch?
Da hat Co-Blogger Roland Freund ein interessantes Thema punktgenau zur Diskussion gestellt. Konsumverhalten und das kommende Weihnachtsgeschäft, aus amerikanischer Sicht und aus "deutscher Brille". Gerade heute Morgen hat sich die GfK zu Wort gemeldet. Dort gibt es solche Sätze zu lesen: "Unter den zuletzt leicht eingetrübten Rahmenbedingungen, zunehmend kritische Stimmung für eine höhere Skepsis der Verbraucher".
Irgendwie schaffen wir Deutschen es immer wieder, die erschwerten Bedingungen nach vorne zu stellen und dabei die positiven Signale zu vergessen. Es gibt eigentlich nur einen Bereich, bei dem das Geschäft ein bisschen anders läuft und das sind Börsenempfehlungen. Mir sind kaum Banken und Finanzdienstleister bekannt, die ausgerechnet mit der Empfehlung "Verkaufen!" ihr Geschäft wesentlich vorangetrieben haben.
Irgendwie schaffen wir Deutschen es immer wieder, die erschwerten Bedingungen nach vorne zu stellen und dabei die positiven Signale zu vergessen. Es gibt eigentlich nur einen Bereich, bei dem das Geschäft ein bisschen anders läuft und das sind Börsenempfehlungen. Mir sind kaum Banken und Finanzdienstleister bekannt, die ausgerechnet mit der Empfehlung "Verkaufen!" ihr Geschäft wesentlich vorangetrieben haben.
21.09.2007: Wirtschaftstalk mit Gesicht
Am Sonntagabend war der Vorstandsvorsitzende der Telekom, René Obermann bei Anne Will zu Gast, und gestern Abend konnte man Josef Ackermann im Gespräch mit Maybrit Illner sehen. Beide Herren haben die Deutsche Wirtschaft hervorragend präsentiert, und ganz besonders das Zweiergespräch gestern Abend war für die in Bedrängnis geratene Finanzwelt enorm wertvoll.
Beeindruckend, mit welchem Charme und welcher Ruhe Josef Ackermann die zum Teil "nickeligen" Fragen von Maybrit Illner beantwortet hat - und das auf einem Sendeplatz, der im Vier-Augen-Gespräch eigentlich nur der Bundeskanzlerin vorbehalten ist. Da hat die Öffentlichkeitsarbeit im Hintergrund hervorragende Arbeit geleistet, und davon wollen wir mehr sehen.
Beeindruckend, mit welchem Charme und welcher Ruhe Josef Ackermann die zum Teil "nickeligen" Fragen von Maybrit Illner beantwortet hat - und das auf einem Sendeplatz, der im Vier-Augen-Gespräch eigentlich nur der Bundeskanzlerin vorbehalten ist. Da hat die Öffentlichkeitsarbeit im Hintergrund hervorragende Arbeit geleistet, und davon wollen wir mehr sehen.


